NETZSCH Proteus® Software für die Thermische Analyse

Proteus®

NETZSCH Proteus® Software für die Thermische Analyse
Integrierte Messung und Auswertung für alle Geräte
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  • Product CategorySoftwareSoftware
  • Temperature Accuracy

Die Proteus® Software läuft auf der Benutzeroberfläche Windows® (XP Professional/Vista Business/Enterprise/Windows® 7/Ultimate/32, 64 Bit) und beinhaltet alle Funktionen, die einerseits für die Durchführung von Messungen und andererseits unabhängig davon für die Auswertung der Messdaten erforderlich sind. Durch die Kombination von einfacher Menüführung und automatisierten Routinen konnte ein Werkzeug geschaffen werden, das einfach zu bedienen ist und gleichzeitig auch komplizierte Analysen zulässt.

Die Proteus® Software wird mit einer Gerätelizenz geliefert und kann selbstverständlich auch auf mehreren Rechnersystemen installiert werden.

Die Proteus® Software besitzt in der Grundausstattung bereits alle Funktionsmerkmale, die heute von einer modernen Mess- und Analysensoftware für alle Methoden der Thermischen Analyse erwartet werden.

Für weitergehende Mess- und Auswerteverfahren sind teils gerätespezifisch verschiedene Zusatzsoftwarepakete optional erhältlich.

Die sechste Generation der Mess- und Auswertesoftware Proteus® ist verfügbar.
Durch einen intensiven Dialog mit Anwendern konnten bewährte Funktionen im Detail verbessert und eine Reihe neuer Funktionen implementiert werden. Viele Anwender haben mit ihrer Unterstützung entscheidend dazu beigetragen, dass Proteus® noch anwendungsfreundlicher und leistungsfähiger geworden ist.
Proteus® 6.1 zeigt sich nicht nur optisch in einem zeitgemäßen Erscheinungsbild.

Makrorecorder
Zur automatischen Auswertung von Messreihen nach vorgegebenen Kriterien und definierbaren Meldungen z.B. zu Ergebnisabweichungen (Standard bei Geräten mit automatischen Probenwechslern DSC-ASC und TG-ASC)

TM-DSC
Programmierung und Auswertung von temperaturmodulierten DSC-Versuchen mit der DSC 204 F1 Phoenix®, DSC 200 F3 Maia®, DSC 404 F1 Pegasus®, STA 449 F1 Jupiter® mit einzigartiger FRC-Korrektur.

BeFlat®
Korrektur von temperatur- und heizratenabhängigen Basislinienabweichungen bei der DSC 204 F1 Phoenix®, DSC 200 F3 Maia®, DSC 204 HP Phoenix®, STA 449 F1/F3 Jupiter®, DSC 404 F1/F3 Pegasus® über eine mehrdimensionale Polynomfunktion zur Erzielung höchster Basislinienstabilität mit minimalster Krümmung in weiten Temperaturbereichen.

Spezifische Wärme, cp
Bei allen DSC-Systemen und auch bei den echten TG-DSC-Systemen in den STA-Geräten wird durch diese Zusatzsoftware die Wärmestromkalibrierung zur Bestimmung der temperaturabhängigen kalorimetrischen Empfindlichkeit ermöglicht. Damit gestaltet sich die rasche und genaue Bestimmung der spezifischen Wärme an Feststoffen, Pulvern und Flüssigkeiten nach genormten Verfahren (DIN 51007, ASTM E1269 und ISO 11357) mit den DSC- und STA-Geräten sehr einfach.

Super-Res® (RCM, RCS)
Die Softwareerweiterung für die Durchführung von Messungen mit ratenkontrollierter Temperaturführung (massenänderungskontrollierte TG (RCM), schwindungsratenkontrollierte Dilatometrie (RCS)) hat sich vielfach bewährt zur Steigerung der Auflösung speziell bei überlagerten Prozessen und zur Erhöhung der Probenverdichtung in Sinterprozessen.

c-DTA®
Bei Messsystemen mit nur einem Thermoelement an der Probe, wie z.B. bei Thermowaagen und Dilatometern, kann mittels der c-DTA® Software eine Information über endotherme und exotherme Prozesse zusätzlich zu den Signalen über Massen- und Dimensionsänderungen erzielt werden, und dies ohne jede Hardwareergänzung.

Gegen Aufpreis erhältlich:

Reinheitsbestimmung
Reinheitsbestimmung auf der Basis von DSC-Schmelzpeaks. Die Berechnung erfolgt ohne Vereinfachung der Van’t-Hoff-Gleichung. Die Angleichung des thermischen Widerstandes auf Basis der Reinheitsbestimmung eines reinen Metalls selbst erhöht die Verlässlichkeit hoher Reinheitswerte.

Ermittlung der Dichte
Dieses Programm ermöglicht auf der Basis von Dilatometer-Messungen die Bestimmung der Temperaturabhängigkeit der Dichte von Materialien, die bei hohen Temperaturen schmelzen. Hierfür wird die Probe in einem Behälter (Saphir, Graphit, Quarz) positioniert. Unterhalb der Schmelztemperatur wird die Dichte auf Basis  eines isotropen Materials berechnet. Oberhalb der Schmelztemperatur werden alle Einflüsse des Behälter und der unvollständigen Genauigkeit der Probenvorbereitung berücksichtigt.

DSC/DTA-Korrektur
Dieses Programm ermöglicht die Entfaltung von DSC- und DTA-Kurven hinsichtlich der Zeitkonstante(n) und des thermischen Widerstandes. Das zeitabhängige Verhalten des Gerätesystems wird durch eine Reihe von Exponentialfunktionen beschrieben. Die tatsächlichen Werte werden auf der Basis des Schmelzpeaks eines reinen Metalls ermittelt.