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DSC 204 F1 Phoenix® - Dynamisches Differenz-Kalorimeter

 

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Polymere
Polyethylenterephathalat (PET) ist ein teilkristallines thermoplastisches Polymer mit relativ langsamer Kristallisationsgeschwindigkeit. In den DSC Experimenten zeigt sich die verschiedene Amorphizität (Glasübergang 75°C-85°C), und Kristallinität (Rekristallisation 146°C, Schmelzen 242°C), erzeugt durch unterschiedliche Abkühlraten in der DSC 204 F1 Phoenix® mit Intracooler.

Polymere
Die Bestimmung der spezifischen Wärmekapazität an den verschiedensten Materialien ist eine wichtige Aufgabenstellung für die DSC. An dem NIST Standard Referenzmaterial 705a, einem Polystyrol mit enger Molmassenverteilung, wurde bei Aufheizung mit 10 K/min und Anwendung verschiedener Auswertemethoden ein mittlerer Fehler von < 2% erzielt.

UV-Härtung
Die UV-Härtung eines photoinitiierten Epoxidharz-Klebstoffs durch kationische Polymerisation wird auch von der eingesetzten Temperatur beeinflusst. Bei konstanter Belichtungszeit von 60 s bewirkt die höhere Temperatur von 70°C (rote Kurven für DSC und Temperatur) eine höhere Reaktivität des Harzsystems (schnellere Aushärtung) sowie eine höhere Reaktionswärme (390 J/g). Die Kenntnis dieser Eigenschaft ist insbesondere wichtig für dual-härtende, sowohl thermisch als auch Licht-härtende, Harzsysteme.

Metalle
Bei der Untersuchung von modernen Metalllegierungen ist eine gute Trennung der Schmelzpeaks einzelner Legierungsanteile wichtig. Die DSC 204 F1 Phoenix® mit τ-Sensor liefert eine hervorragende Peakauftrennung im Schmelzbereich von 510°C bis 650°C der hier gemessenen Aluminiumlegierung.

Pharma
Sorbitol wird als Zuckeraustauschstoff in vielen Süßigkeiten, Diätprodukten und als Arzneimittelträgerstoff eingesetzt. Der Glasübergang von wasserfreiem Sorbitol bei -1,7°C wird durch einen Wasseranteil von 5,5% auf -25,6°C verschoben. Beide Proben bleiben nach dem raschen Abkühlen aus der Schmelze (erfolgte vor obiger Aufheizung) komplett amorph.

 

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