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Für die Untersuchung schneller Aushärteprozesse (< 3 min) hochreaktiver duroplastischer Harzsysteme, Verbundwerkstoffe, Klebstoffe und Lacke hat sich die Dielektrische Analyse (DEA) mittels DEA 231/1 Epsilon bewährt. Für die Messung der sogenannten Ionenviskosität stehen vielfältige Sensortypen zur Verfügung.
Aufgrund ihrer hohen Datenerfassungsrate im ms-Bereich ist die einkanalige
DEA 231/1 Epsilon prädestiniert für die Online-Aufzeichnung sehr schneller Reaktionen wie z.B. UV-Härtungen oder für die Aushärtung von SMC/BMC
(Sheet oder Bulk Molding Compounds).
Die DEA 231/1 Epsilon ist ideal für die Prozessüberwachung und –optimierung. Mit dem Setzen eines Triggersignals über die CPC Software werden z.B. SMC-Formteile nicht wie üblich nach einer bestimmten Zeit entformt, sondern bereits dann, wenn eine ausreichende Aushärtung erzielt wurde, die sich online über die Ionenviskositätskurve oder deren 1. Ableitung ergibt. Somit können Zykluszeiten verkürzt und geringere Herstellkosten erreicht werden.
Die DEA 231/1 Epsilon kann auch zusammen mit dem dynamisch-mechanischen Analysator DMA 242 C für simultane DMA-DEA-Untersuchungen eingesetzt werden. Die Kombination dieser sich ergänzenden Methoden liefern zusätzliche Informationen für eine vollständige Charakterisierung des Vernetzungsverhaltens der reaktiven Polymere. |