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Wärme- und Temperaturleitfähigkeit sind die wichtigsten thermophysikalischen Materialparameter für die Beschreibung der Wärmetransporteigenschaften eines Werkstoffes oder Bauteils.
Die Heißdrahtmethode ist eine absolute Methode zur direkten Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit, basierend auf der Messung des Temperaturanstieges einer linienförmigen Wärmequelle/Heißdraht (Messkreuzverfahren) oder in einem definierten Abstand von einer linienförmigen Wärmequelle (Paralleldrahtverfahren).
Heißdraht und Thermoelement sind zwischen zwei Probenkörper eingebettet, die den eigentlichen Messprobenkörper bilden. Der zeitliche Verlauf des Temperaturanstiegs nach dem Einschalten der elektrischen Heißdrahtleistung ist ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit des untersuchten Materials.
Eine weitere Variante, das so genannte "Platin-Widerstands-Thermometer-Verfahren" oder "T(R)-Verfahren", ist in ASTM-C 1113 beschrieben. Hier erfolgt eine intergrale Temperaturmessung über die gesamte Heißdrahtlänge; d.h. der Heißdraht ist gleichzeitig Wärmequelle und Temperatursensor.
Der Wärmeleitfähigkeitsprüfer TCT 426 ermöglicht die Verwendung aller drei beschriebenen Verfahren in einfach auszutauschenden, vor-verdrahteten Messrahmen. |