Seebeckkoeffizient

Der Seebeckkoeffizient ist das Verhältnis der induzierten Thermospannung zum Temperaturunterschied zwischen zwei Punkten an einem elektrischen Leiter. Die SI-Einheit des Seebeckkoeffizienten ist Volt pro Kelvin (V/K), obwohl er öfter in Mikrovolt pro Kelvin (μV/K) angegeben wird. Ein hoher Seebeckkoeffizient ist einer von vielen wichtigen Faktoren für die Realisierung eines effizienten Materialverhaltens in thermoelektrischen Generatoren (hoher ZT-Wert).     

Mit der NETZSCH SBA 458 Nemesis® können sowohl die elektrische Leitfähigkeit als auch der Seebeckkoeffizient simultan zwischen -125 °C und 1100 °C gemessen werden.

Messaufbau der SBA 458 Nemesis für den Temperaturbereich zwischen RT und 1100°CMessaufbau der SBA 458 Nemesis® für den Temperaturbereich zwischen RT und 1100°C

NETZSCH Seebeck Systems

SBA 458 Nemesis®

Thermoelektrische Materialien sollten hohe Arbeitstemperaturen und eine optimierte Effizienz aufweisen. Die relative Leistungsfähigkeit wird durch den ZT-Wert beschrieben, wodurch die Bedeutung des Seebeck-Koeffizienten in Bezug auf die Leistungsfähigkeit deutlich wird. Die SBA 458 458 Nemesis erlaubt die simultane Messung des Seebeck-Koeffizienten und der elektrischen Leitfähigkeit unter identischen Bedingungen.