Wärmeflussmesser (HFM)

In einem Wärmeflussmesser (engl.: Heat Flow Meter, HFM) wird der Probenkörper zwischen zwei beheizbaren Platten angeordnet, die auf eine benutzerdefinierte mittlere Probentemperatur und einem Temperaturabfall geregelt werden, um den Wärmefluss durch den Probenkörper zu messen. Die Probendicke (L) entspricht der aktuellen Probendimension oder der gewünschten Dicke eines komprimierbaren Probenkörpers. Der Wärmestrom (Q) durch die Probe wird mittels zwei kalibrierten Wärmestromsensoren auf beiden Probenseiten gemessen.

Ist der Gleichgewichtszustand erreicht, kann der Test durchgeführt werden. Das Signal des Wärmestromsensors ist mit einem Standard kalibriert. Zur Berechnung der Wärmeleitfähigkeit (λ) dienen der mittlere Wärmefluss und der thermische Widerstand ® nach dem Fourier-Gesetz (siehe Gleichungen rechts). Der Wärmedurchgangskoeffizient, auch als U-Wert bekannt, ist der Kehrwert des gesamten thermischen Widerstands. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist das Isolationsvermögen.

Informationen aus HFM-Messungen

Wärmeleitfähigkeit

NETZSCH HFM Systems

HFM 446 Lambda Serie

Das neue HFM 446 Lambda Serie bietet eine genormte Methode zur Messung der Wärmeleitfähigkeit, die gleichermaßen in Forschung und Entwicklung als auch in der Qualitätssicherung zur Anwendung kommt. Die Geräte stehen für drei Probengrößen zur Verfügung.