Phasenumwandlung / Phasenänderung

Der Begriff Phasenumwandlung (oder Phasenänderung) wird am häufigsten verwendet, um Übergänge zwischen dem festen, flüssigen und gasförmigen Zustand zu beschreiben. Eine Phase eines thermodynamischen Systems und die Zustände haben einheitliche physikalische Eigenschaften.

Thermodynamische Phasenumwandlungen können in unterschiedliche Ordnungen wie Übergänge 1. Ordnung für Schmelzvorgänge oder Übergänge 2. Ordnung wie die Änderung der magnetischen Eigenschaften unterteilt werden.

Während einer Phasenumwandlung eines gegebenen Materials ändern sich bestimmte Eigenschaften der Substanz oftmals diskontinuierlich, welches jedoch hauptsächlich für Phasenumwandlungen 1. Ordnung gilt und von Änderungen der externen Bedingungen, wie Temperatur, Druck oder anderen Parameter abhängig ist. Die DSC als auch die kombinierte TGA-DSC-Methode, auch bekannt unter dem Namen Simultane Thermische Analyse kurz STA, ist ein leistungsstarkes Werkzeug für die Untersuchung von Phasenumwandlungen und ebenfalls zur Erstellung von Phasendiagrammen, wie beispielsweise für das unten gezeigte Al-Ni-Binärsystem, geeignet.

 

Probe: Al-Ni-Legierung, Pt-Rh-Tiegel mit Keramikauflage, Heizrate: 20 K/min, Argon-Atmosphäre;
Quelle: NETZSCH-Applikationslabor

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DSCTGA