Baumaterialien

Die Bestimmung der thermoanalytischen und thermophysikalischen Eigenschaften erlaubt die umfangreiche Charakterisierung von Baumaterialien. Kenntnisse über z.B. Zusammensetzung, Massenverlust (z.B. infolge des Binderausbrennens), thermische Ausdehnung, Sintern, Erweichungspunkt und Wärmeleitfähigkeit sind entscheidend für die Entwicklung neuer Materialien und tragen dazu bei, die an das Endprodukt gestellten Anforderungen zu erfüllen.  

Die Simultane Thermische Analyse (STA) ist ideal zur Untersuchung z.B. der Glasübergänngstemperatur von modifiziertem Glas, von Phasenumwandlungen in Putzen und Mörteln, des thermischen Abbauverhaltens - auch zusammen mit der Emissionsgasanalyse (EGA), gekoppelt an das Thermoanalysegerät.                                                                                                                                                                                                                   

Die Ausdehnung und das Schrumpfungsverhalten von Baumaterialien – während der Produktion oder während des Einsatzes – kann mittels Dilatometrie ermittelt werden.

LFA und HFM sind vielseitige Methoden zur genauen Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit an kleinen wie großen Proben.

Feuerfestmaterialien lassen sich mit einer speziell für diese Materialgruppe konzipierte Geräteserie untersuchen. Diese Serie umfasst einen Haubenofen (Refractories under Load (Druckerweichen), Creep in Compression (Druckfließen) und einen Heißbiegefestigkeitsprüfer (HMOR, Hot Modulus of Rupture).

Glaswolle — Phasenübergänge
Dachziegel — Thermische Ausdehnung
Mineralfaserisolation — Wärmeleitfähigkeit
Fliesen — Thermische Ausdehnung
Ziegelton — Thermische Ausdehnung
Expandiertes Styropor — Wärmeleitfähigkeit
Gips und Quarzsand — Phasenübergang
Schamottstein — Druckfließen (DFL)
PUR Foam Measurements
Dolomit — Thermischer Abbau
Schamottstein — Druckerweichen (DE)
Aerogel — Thermal Conductivity