Vernetzung eines Epoxidharzes

Die Analyse und Optimierung von Duroplasten ist mit mittels Differential-Scanning-Kalorimetrie einfach durchzuführen.
Hier ist die DSC 3500 Sirius-Messung an einem Epoxidharz dargestellt.
Der in der 1. Aufheizung bei 135.5 °C detektierte exotherme Peak kommt von der Aushärtung der Probe. Nach dieser ersten Aufheizung bis 200°C ist das Epoxidharz vollständig vernetzt. Der Glasübergang der ausgehärteten Probe kann mit einer zweiten Aufheizung bestimmt werden: er wurde bei 115.0 °C (Midpoint) detektiert.

DSC Messung an einem Epoxidharz. Probeneinwaage: 0.47 mg; Tiegel: Aluminium mit gelochtem Deckel; Temperaturprogramm: 2 Aufheizungen bis 200 °C; Heiz- und Kühlraten: 10 K/minDSC Messung an einem Epoxidharz. Probeneinwaage: 0.47 mg; Tiegel: Aluminium mit gelochtem Deckel; Temperaturprogramm: 2 Aufheizungen bis 200 °C; Heiz- und Kühlraten: 10 K/min