Produkte / Lösungen

Treffen Sie Ihre Auswahl aus unserer breiten Palette an Geräten zur Thermischen Analyse und zur Bestimmung thermophysikalischer Eigenschaften. Die langjährige Erfahrung macht NETZSCH Analysieren & Prüfen zum Technologieführer auf diesem Gebiet und zeigt sich in innovativen Neuentwicklungen und Spitzentechnologie. Alle Geräte sind konzipiert für Aufgaben in der Materialforschung, -entwicklung, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung –heute und in der Zukunft. Zusammen mit unseren umfangreichen Dienstleistungen stehen sie für Kompetenz und Qualität.

Erfahren Sie mehr über das NETZSCH-Produktspektrum in unserem Gesamtprospekt oder verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck mit unserer Übersicht ausgewählter Produkte.

Gesamtprospekt Produktübersicht

Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) / Differenz-Thermoanalyse (DTA)

Mit DSC (Dynamische Differenzkalorimetrie) als Weiterentwicklung der DTA (Differenz-Thermoanalyse) lassen sich Umwandlungstemperaturen und –enthalpien von Feststoffen und Flüssigkeiten quantitativ ermitteln, indem die Wärmeströme zur Probe und Referenz in Abhängigkeit von der Temperatur und/oder Zeit gemessen werden.

Thermomechanische Analyse (TMA)

Die Thermomechanische Analyse (TMA) erfasst präzise die Längenänderung von Feststoffen (bzw. mit entsprechendem Zubehör auch von Pulvern, Pasten oder Schmelzen) als Funktion der Temperatur und/oder Zeit bei definierter – statischer oder dynamischer – Probenbelastung.

Dielektrische Analyse (DEA) / Dielektrische Thermische Analyse (DETA)

Die Dielektrische Analyse DEA (oder Dielektrische Thermische Analyse – DETA) dient zur Verfolgung von Aushärteprozessen an Harzen, Lacken oder Klebstoffen. Gemessen wird die Änderung der Ionen-/Dipolbeweglichkeit (und folglich des daraus resultierenden Wechselstromes) bei Anregung des Probenmaterials mit einer Wechselspannung. Je nach verwendetem Sensortyp lässt sich DEA sowohl im Labor als auch Online im Prozess einsetzen.

Rheologie

Rheologie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Verformungs- und Fließverhalten von Materialien unter Krafteinwirkung beschäftigt. Dieses Verhalten wird routinemäßig mithilfe von Rheometern gemessen. Die Messung der rheologischen Eigenschaften kann bei allen Materialien angewandt werden – von Fluiden wie verdünnten Polymerlösungen und Tensiden über konzentrierte Proteinformulierungen und Halbfeststoffe wie Pasten und Cremes bis hin zu Polymerschmelzen oder festen Polymeren sowie Asphalt. Rheologische Eigenschaften größerer Mengen von Materialproben können mithilfe von mechanischen Rheometern durch Aufbringen einer Deformation oder in sehr kleinem Maßstab mithilfe von Mikrokapillarrheometern oder optischen Verfahren wie der Mikrorheologie bestimmt werden.

 

Simultane Thermogravimetrie – Dynamische Differenzkalorimetrie (STA/TG-DSC)

STA bedeutet die gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehreren Messverfahren auf dieselbe Probe. Die klassische Simultanmethode ist die Kombination von Thermogravimetrie mit der DSC oder DTA.

Dynamisch-mechanische Analyse (DMA)

Mit der Dynamisch-mechanischen Analyse (DMA, manchmal auch als Dynamisch-mechanische Thermische Analyse (DMTA) bezeichnet) lassen sich die viskoelastischen Eigenschaften eines Materials durch Aufbringen einer oszillierenden Kraft ermitteln.

Seebeck-Koeffizient und elektrische Leitfähigkeit

Die relative Leistungsfähigkeit oder Effizienz thermoelektrischer Materialien wird durch den ZT-Wert beschrieben. NETZSCH bietet eine Lösung, die die simultane Messung des Seebeck-Koeffizienten und der elektrischen Leitfähigkeit unter identischen Bedingungen erlaubt.

Bestimmung Wärme- und Temperaturleitfähigkeit (LFA, GHP, HFM)

Die Laser Flash-Methode (LFA) ist gut eingeführt zur Bestimmung der Temperaturleitfähigkeit, wobei der Temperaturanstieg der Probe, resultierend aus der Absorption eines Laserblitzes, gemessen wird. Mit HFM (Heat Flow Meter) und GHP wird die Wärmeleitfähigkeit von Isolier- und Feuerfestmaterialien bestimmt.

Thermogravimetrie (TGA/TG)

Mit der Thermogravimetrie (TGA/TG) werden temperatur- und zeitabhängige Massenänderungen einer Probe erfasst, die während eines Temperaturprogramms und in einer definierten Atmosphäre auftreten. Das zugehörige Gerät wird als Thermowaage bezeichnet.

Multiple-Mode Kalorimetrie (MMC)

Die Multi-Mode-Kalorimetrie (MMC) kombiniert die Möglichkeiten einer Großproben-DSC mit der Messung der Druckänderung innerhalb eines Reaktionsgefäßes. Je nach eingesetztem Messmodul lassen sich damit Informationen zu Sicherheitsaspekten, aber auch materialspezifische Daten wie z.B. zu Phasenübergängen, gewinnen.

Software

Das Softwarepaket Proteus® integriert alle Funktionalitäten zur Durchführung von Messungen an allen NETZSCH-Geräten und umfassende Routinen für die Auswertung der Messdaten und Import von Fremddaten.
Zusätzlich liefern wir einzigartige Lösungen als Advanced Software, wie z.B.Thermokinetics.

Feuerfestprüfung (RUL/CIC, HMOR)

Druckerweichen (RUL) und Druckfließen (CIC) beschreiben die Formbeständigkeit eines Probekörpers bei Belastung, Temperatur- und Zeiteinfluss. Die Biegefestigkeit (HMOR) wird mit dem Heißbiegefestigkeitsprüfer bestimmt.

Dilatometrie (DIL)

Die Dilatometrie dient zur genauen Ermittlung der Längenänderung von Feststoffen (sowie mit entsprechendem Zubehör auch von Pulvern, Pasten, Flüssigkeiten) als Funktion der Temperatur oder Zeit bei vernachlässigbarer Probenbelastung. Ihre Stärke ist die Bestimmung der Ausdehnungskoeffizienten.

Accelerating Rate Calorimetry

Kalorimetrie im adiabatischen Modus

Mit Accelerating Rate-Kalorimetern (ARCs) können die Gefahrenpotentiale von chemischen Substanzen und Reaktionsgemischen ermittelt werden (worst case scenarios). Registriert werden die jeweiligen Temperatur- und Druckverläufe für exotherme Prozesse. In der isothermen Kalorimetrie wird die Zelle auf einer konstanten Temperatur gehalten und die Energie, die dazu nötig ist, gemessen. Erfasst werden können damit sowohl exotherme als auch endotherme Prozesse.

Kopplungstechniken

Wir bieten perfekte Kopplungen für QMS, GC-MS und FT-IR zu unseren Geräten.

Zur Detektion und Identifizierung von flüchtigen Anteilen einer Probe (Emissionsgasanalyse (EGA)), die während einer Temperaturbehandlung abgespalten werden, eignen sich am besten die Massen- und Infrarot-Spektrometrie.

Brandprüfgeräte

Brandprüfprodukte gewinnen derzeit immer mehr an Bedeutung. Aus Sicherheitsgründen und gemäß den entsprechenden Vorschriften ist es unerlässlich, dass Produkte und Materialien so schwer enflammbar wie möglich sind. Dabei ist es im Fall einer Entzündung ebenso wichtig, dass ein Produkt möglichst wenig Rauch entwickelt; dies kann helfen, Leben zu retten.