DEA 288 Ionic – Dielektrischer Analysator

DEA 288 Ionic – Dielektrischer Analysator

Optimieren Sie den Aushärteprozess

Kundenspezifische Testbedingungen

Das flexible Design des DEA 288 Ionic erlaubt eine Vielzahl unterschiedlicher Testbedingungen. Variable Temperaturführungen und/oder Untersuchungen von UV-induzierten Aushärtereaktionen sind mit einem System möglich. Dadurch kann der Anwender optimale Parameter für die Verarbeitung eines Materials einfach und bequem bestimmen.


Versionen

Versionen

Technische Daten

Technische Daten

(Änderungen vorbehalten)

  • Frequency range
    1 mHz to 1 MHz, freely selectable values
  • Data acquisition multiple DEA modules
    True simultaneous operation of all channels
  • Minimum data acquisition time
    <5 ms
  • Sensor connection
    Shielded 4-wire technique (compensation of resistivity and capacity of the wire as a prerequisite for precise measurements)
  • DEA modules
    • Portable Version: All-purpose version, up to 7 channels
    • Industrial Rack Version: up to 8 channels (extension possible for up to 16 channels)
  • I/O Ports
    • Input and output of measuring signals or signals from peripheral devices such as pressure or temperature sensors. DEA allows for triggering by manufacturing machines.
Software

Software

Umfassend und zuverlässig

Die Datenerfassung der Software bietet dem Anwender eine moderne, benutzerfreundliche Schnittstelle. Proteus® ist hierzu mit einem schnellen und bequemen Eingabeassistenten zur Programmierung aller relevanten Messparameter ausgestattet. Farbig gekennzeichnete Reiter erleichtern die Dateneingabe und stellen sicher, dass kein wichtiger Parameter vergessen wird — unabhängig davon, ob es sich um Informationen über die Probe, das
Temperatur-/Zeitprogramm oder die gewünschten Frequenzen handelt. Hilfreich sind auch die Möglichkeit der Nachprogrammierung (Frequenzen oder Messdauer) während einer laufenden Messung sowie die Online-Auswertung (SNAPSHOT). Die bewährte Proteus®-Software garantiert eine einfache und umfassende Auswertung der Messergebnisse.

Folgende Software ist für das Produkt geeignet:

Proteus® Software, Advanced Software

Unter anderem bietet die Software:

  • Darstellung aller relevanten DEA-Variablen: Ionenviskosität, Ionenleitfähigkeit, Verlustfaktor, Permittivität, tanδ als Funktion der Zeit/Temperatur
  • Mehrfenstertechnik — zur übersichtlichen Darstellung und Auswertung von Messdaten oder Grafikausschnitten in verschiedenen Fenstern
  • Multimethoden-Plot — gemeinsame Darstellung und Auswertung von z.B. DEA-, DSC- und DMA-Kurven in einer einzigen Grafik zur detaillierten Materialcharakterisierung
  • Wertebestimmung, wie Peak, extrapolierter Onset oder Endset, in einer einzigen Kurve oder in Kurvenscharen
  • Vergleichende Analyse von bis zu 64 Kurven oder Segmenten aus der gleichen oder verschiedenen Messungen
  • Speicherung des Analyseergebnisses und des Analysezustands und “Vorschau-Grafik” zur späteren Wiederherstellung und Fortsetzung der Analyse
  • Erhaltung der Rohdaten — der Zugriff auf die Originalmessdaten ist immer gewährleistet
  • Glättung der Messkurven mit einstellbaren Filterfaktoren
  • Daten- (ANSI, ASCII, csv) und Grafikexport (JPEG, BMP, EMF, PNG, TIFF)
Zubehör

Zubehör

Praxisgerechte Probenhandhabung

Ein großer Vorteil des DEA ist die Verwendung der gleichen Probenmengen und -geometrien wie unter realen Verarbeitungsbedingungen. Durch die große Auswahl verschiedener Sensoren lässt sich fast jede praktische Applikation reproduzieren:

  • Sprühbeschichtung
  • Auftragung mittels Rakel
  • Aufstreichen von Materialien mit niedriger oder mittlerer Viskosität
  • Positionierung des Sensors zwischen den Schichten eines Prepregs
  • Eintauchen des Sensors in eine Flüssigkeit

Hochauflösende Sensoren für jede Applikation

Für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche in der Polymertechnik bietet NETZSCH eine große Auswahl dielektrischer Sensoren in verschiedenen Konfigurationen, die in Einweg- oder wiederverwendbare Sensoren eingeteilt werden können.

Wiederverwendbare Sensoren können fest in eine Presse, ins Werkzeug oder sogar in einen DMA- oder Rheometer-Probenhalter eingebaut werden.

Multifunktionaler Laborofen

Mit dem einfach zu bedienenden Klappofen sind Aufheiz-, Isotherm- und Abkühlsegmente im Temperaturbereich von -150 °C bis 400 °C für bis zu zwei IDEX- (oder MS) Sensoren oder einem TMS™- (oder Monotrode-) Sensor möglich. Die Abkühlung erfolgt mit Druckluft, Vortex-Rohr (ebenfalls Luftkühlung), Intracooler oder flüssigem Stickstoff (LN2).

UV-Lampe

Der DEA 288 Ionic unterstützt die OmniCure S2000 UV-Lampe zur Untersuchung von lichtinduzierten Reaktionen, wie die UV-Aushärtung von Klebstoffen, Tinten oder Lacken.  Dauer und Intensität der UV-Bestrahlung wird durch die NETZSCH Proteus®-Software gesteuert. Mehrfachbelichtungen sind während jedes Segments möglich.

Laborpresse

Mit der Tischpresse ist die Untersuchung von Sheet Molding Compounds (SMCs), Bulk Molding Compounds (BMCs) und Prepregs durch Messung unter Prozessbedingungen - gleichzeitige Wärme- und Druckeinwirkung auf die Probe - möglich. Die Probe befindet sich dabei entweder zwischen den Platten (einschließlich DEA-Sensor) oder optional in einem separaten Formwerkzeug, ausgestattet mit einem Monotrode- oder TMS™-Sensor. Das Temperaturprogramm der Presse wird über die NETZSCH Proteus®-Software gesteuert.

Literatur

Literatur

Broschüren

Broschüren

Applikationsbroschüre: "Material Characterization, Phase Changes, Thermal Conductivity", 24 Seiten (Englisch)

Broschüren
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Presse

Presse

The modular concept of the new Dielectric Analyzer DEA 288 Epsilon by NETZSCH Analyzing & Testing allows for the study of the curing behavior of thermosetting resins and composites.

White Paper

White Paper

A variety of questions may arise during the curing process for thermosetting resins. At which temperature, or after how much time, does the resin begin curing? How high is the reactivity? When is curing complete? The White Paper focuses on cure monitoring by means of Dielectric Analysis (DEA).

White Paper

Ultraviolet (UV) light curing is a technology being applied increasingly in the fields of paints, inks, coatings, sealants, adhesives and dental composites. The White Paper shows how a variety of questions regarding the curing process can be investigated by using Dielectric Analysis (DEA).