NETZSCH Proteus® Software für die Thermische Analyse

Messen – Auswerten – Berichte erstellen

Durch die Kombination von intuitiver Menüführung und automatisierten Routinen ist die NETZSCH Proteus® Software einfach zu bedienen, lässt aber gleichzeitig auch komplexe
Analysen zu.

Die Software ist für den jeweiligen Mess-Rechner lizenziert, kann aber auch auf mehreren Analysen-PCs installiert werden (Multi User-Lizenz)

Die Proteus®-Software benutzt globale Messmethoden, die auf unterschiedlichen Geräten des selben Typs (z.B. alle DSC-Geräte) eingesetzt werden können. Dies versetzt Benutzer in die Lage, bei entsprechender Gerätekonfiguration, Messungen an mehreren Geräten unter exakt gleichen Bedingungen durchzuführen. Bei Bedarf lässt sich sogar die Kurvenauswertung in die jeweilige Messmethode integrieren, so dass die Messkurve sofort nach Beendigung des Experimentes automatisch ausgewertet vorliegt.

How Proteus can make your lab work more efficient

SmartMode

SmartMode

Für DSC-, TG- und HFM-Systeme; erlaubt einen schnellen und unkomplizierten Start einer Messung durch Verwendung von Wizards (Quick-Start Routinen), benutzerdefinierten Messmethoden oder vordefinierten Messmethoden.

ExpertMode

Für alle Nutzer konzipiert, die den vollen Zugriff auf den Befehlsumfang der Proteus®-Software, sowie dier Bedienung über Schaltflächen auf einer Symbolleiste bevorzugen. SmartMode und ExpertMode sind Teil der Standardkonfiguration der Proteus®-Software und liegen immer nebeneinander vor.

NETZSCH SmartMode

AutoEvaluation*

AutoEvaluation*

AutoEvaluation ist eine einzigartige Auswerteroutine, die mit ihren intelligenten mathematischen Algorithmen alle Effekte in DSC- und TG-Kurven selbsttätig findet und auswertet. Unterschiedliche Personen kommen auf diese Weise immer zu dem selben, eindeutigen Ergebnis.

Erfahrene Anwender können das automatische Auswerteergebnis als zweite Meinung heranziehen.


Identify*

Identify*

Auf dem Gebiet der Thermischen Analyse gibt es zu Identify (auf DSC-, TG-, STA-, DIL-, TMA- und cp-Kurven anwendbar) keine vergleichbare(n) Software oder Softwarefeatures. Identify identifiziert und klassifiziert Materialien über Datenbankvergleiche innerhalb weniger Sekunden. Dabei können experimentelle Kurven (auch solche, die noch nicht ausgewertet sind) mit nur einem Klick auf Übereinstimmung mit gespeicherten individuellen Kurven, Literaturdaten oder statistischen Klassen überprüft werden.

Die mitgelieferten NETZSCH-Bibliotheken beinhalten mehr als 1200 Einträge aus den Anwendungsbereichen Polymere, Organik, Lebensmittel, Pharma, Metalle/Legierungen, Keramik und Anorganik sowie chemische Elemente. Das Ergebnis der Identify-Anwendung ist eine Trefferliste, wie sie z.B. aus der Spektroskopie bekannt ist.

Die verschiedenen Listenpositionen können mittels Mouse-Klick in die Auswertegrafik eingebunden werden. Für Vergleichszwecke lassen sich sogar beliebige Messkurven (auch unterschiedlichen Typs) übereinander legen.


BeFlat® und Advanced BeFlat®*

Advanced DSC-BeFlat® kompensiert alle Einflüsse auf DSC-Basislinien, die auf thermische Unsymmetrien des DSC-Sensors zurückzuführen sind. Das Ergebnis sind minimale Basislinien-Krümmungen im μW-Bereich.

TG-BeFlat® korrigiert Geräte- und Auftriebseffekte in der TG 209 F1 Libra®, der TG 209 F1 Nevio, der STA 449F3/F5 Jupiter® und der STA 449 F3 Nevio (bei STA: SiC-Ofen, geeignete Probenträger) automatisch und macht damit Auftriebskorrekturmessungen überflüssig.


Spezifische Wärme, cp*

Das Softwarepaket "Spezifische Wärme" erlaubt die rasche und genaue Ermittlung der spezifischen Wärmekapazität cp (bei konstantem Druck) an Feststoffen, Pulvern und Flüssigkeiten nach genormten Verfahren (z.B. DIN 51007, ASTM E1269, ISO 11357) mittels DSC- oder STA-Geräten.

Zusätzlich lässt sich diese Software auch zur Durchführung von Wärmestromkalibrierungen, z.B. mit Saphir als Standardmaterial, einsetzen.


Super-Res® (RCM, RCS)*

Die Softwareerweiterung für die Durchführung von Messungen mit ratenkontrollierter Temperaturführung (massenänderungskontrollierte TG (RCM), schwindungsratenkontrollierte Dilatometrie (RCS)) eignet sich zur Steigerung der Auflösung von überlagerten Effekten sowie zur Erhöhung der Probenverdichtung bei Sinterprozessen.


c-DTA®*

Unter der Voraussetzung, dass sich das Probenthermoelement in unmittelbarer Nähe der Probe befindet (wie bei NETZSCH-Thermowaagen und Dilatometern), kann aus der Differenz zwischen Probentemperatur und Programmtemperatur ein DTA-Signal berechnet und aufgezeichnet werden. Auf diese Weise lassen sich im Laufe von TG- oder DIL-Messungen zusätzliche Informationen über exotherme oder endotherme Prozesse gewinnen.

Daneben kann die c-DTA®-Software auch zur Temperaturkalibrierung von Thermowaagen oder Dilatometern herangezogen werden.


Temperatur-Modulation (TM-DSC, TM-TGA, TM-DIL, TM-TMA)*

Bei der Anwendung der Temperaturmodulation, erhältlich für TG 209 F1 Libra®, TG 209 F3 Tarsus, DSC 214 Polyma, DSC 204 F1 Phoenix®, DSC 3500 Sirius, DSC 404 F1 Pegasus®, STA 449 F1 Jupiter® (TM-DSC), STA 449 F3 Jupiter® (TM-DSC), DIL 402 Expedis Select, DIL 402 Expedis Supreme und TMA 402 F1 Hyperion® wird die lineare Heizrate mit einer sinusförmigen Temperaturänderung überlagert. Auf diese Weise wird es möglich, Signale in reversierende und nicht-reversierende Anteile zu zerlegen (DSC, DIL, TMA) und dadurch überlagerte Effekte zu trennen - z.B. Glasübergänge und Relaxationspeaks (DSC) oder thermische Ausdehnungen und Sinterstufen (DIL, TMA) - bzw. aus einer Messung Aktivierungsenergien zu berechnen (TG).


Reinheitsbestimmung

Die Reinheitsbestimmung dient bei kristallinen Substanzen bekannter Molmasse zur Ermittlung des prozentualen Anteils an eutektischen Verunreinigungen auf Basis der Van´t Hoff-Gleichung. Ausgewertet wird jeweils der DSC-Schmelzpeak.


Dichtebestimmung*

Dieses Zusatzpaket ermöglicht die Berechnung der Dichteänderung eines Materials (mit der Ausgangsdichte als Bezugsgröße) während einer DIL- oder TMA-Untersuchung. Selbst Messungen bis in den schmelzflüssigen Zustand (in einem Behälter aus Saphir, Grafit oder Quarz) lassen sich damit auswerten. Unterhalb der Schmelztemperatur wird die Dichte auf Basis eines isotropen Materials berechnet; oberhalb davon werden alle Einflüsse des Behälters und der Probenvorbereitung berücksichtigt.


AutoCooling

Die AutoCooling-Funktion sorgt bei der DSC 204 F1 Phoenix®, DSC 214 Polyma, DSC 3500 Sirius, DSC 214 Nevio und der DSC 204 F1 Nevio für eine automatische Erkennung des angeschlossenen Kühlsystems und aktiviert die Kühlung ressourcensparend nur bei Bedarf.


AutoCalibration

AutoCalibration ermöglicht die automatische Erstellung von Kalibrierkurven für die DSC 204 F1 Phoenix®, DSC 214 Polyma, DSC 3500 Sirius, TG 209 F1 Libra®, TG 209 F3 Tarsus, TG 209 F1 Nevio und die TG 209 F3 Nevio. Aktuelle Kalibrierungen werden unter Berücksichtigung der gewählten Messbedingungen selbsttätig geladen und auf ihre Gültigkeitsdauer überprüft.


PeakSeparation*

zur genaueren Bestimmung von Einzelpeakflächen bei sich überlappenden Peaks, anwendbar auf DSC-/DTA-Kurven, TG-Stufen (über die differenzierte TG-Kurve), DIL-Stufen (über die differenzielle DILKurve), IR-Traces (JCAMP/Bruker) oder (Q)MIDIonenkuren (MS-Daten, z.B. Aeolos®).

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Proteus Protect*

erfüllt die Anforderungen nach 21 CFR Part 11 bzw. EU Annex 11 und stellt die Datenintegrität sicher.

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Bitte beachten Sie:

Nicht alle NETZSCH-Geräte können mit allen genannten Software-Funktionalitäten ausgestattet werden. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Kundenberater über die für Ihr Gerät verfügbare Software-Version.

* Verschiedene Gerätetypen beinhalten unterschiedliche Software-Konfigurationen; die so gekennzeichneten Software-Optionen sind in Kombination mit manchen Geräten aufpreispflichtig.