LFA 467 HT HyperFlash® – Light Flash-Apparatur

LFA 467 HT HyperFlash® – Light Flash-Apparatur

Neue Dimensionen in der Temperatur- und Wärmeleitfähigkeitsmessung – schnell, einfach, wirtschaftlich

Präzise Temperatur- und Wärmeleitfähigkeitsmessungen zwischen RT und 1250 °C mit Xenon-Flash
Die LFA 467 HT HyperFlash® basiert auf der bereits etablierten LFA 467 HyperFlash®-Technologie und erfordert durch die innovative Lichtquelle keine Einstufung in eine Laserklasse. Durch den Einsatz einer langlebigen Xenon-Lampe lassen sich Kosten für Verschleißmaterialien einsparen. Dies ermöglicht kosteneffiziente Messungen über viele Jahre hinweg.

ZoomOptics – Präzise Messergebnisses durch optimiertes Sichtfeld
Das patentierte ZoomOptics-System (Patent Nr.: DE 10 2012 106 955 B4 2014.04.03) optimiert das Sichtfeld des Detektors. Signalverfälschungen, die auf die unmittelbare Probenumgebung (z.B. Masken oder Blenden) zurückzuführen sind, werden somit ausgeschlossen. Die Genauigkeit der Messergebnisse steigt dadurch deutlich an.

Extrem schnelle Abtastraten (bis zu 2 MHz) und extrem kurze Pulsbreiten (bis zu 20 µs) erlauben Messungen an dünnen und hoch leitenden Materialien
Die Datenerfassungsrate der LFA 467 HyperFlash®-Serie wurde auf 2 MHz erhöht. Diese Datenerfassungsrate ist sowohl für den IR-Detektor als auch für den Puls-Mapping-Kanal getrennt verfügbar. Nur dadurch lassen sich Messungen an hoch leitenden und/oder dünnen Materialien, die kurze Testzeiten benötigen, zuverlässig durchführen. Für die Untersuchung von Metall-(0,3 mm) oder Polymerfilmen (30 μm) können Pulsparameter über vordefinierte Templates gewählt werden. Das patentierte Pulsmappingsystem berücksichtigt den Effekt des zeitlichen Energieeintrags in die Probe (Patent-Nr.: US7038209 B2; US20040079886; DE1024241).

Vakuumdichter Ofen – keine Oxidation durch definierte Atmosphären
Für definierte Atmosphären sorgt die interne Pumpvorrichtung durch Möglichkeit einer  automatischen Evakuierung vor jeder Messung. Verbindungen für externe Pumpvorrichtungen sind erhältlich. Der vakuumdichte Platinofen erlaubt Heizraten bis zu 50 K/min.  

Hoher Durchsatz und Genauigkeit – 4 Proben, 4 Thermoelemente
Der automatische Probenwechsler (ASC) sichert den hohen Probendurchsatz über den gesamten Temperaturbereich. Jede der vier Probenpositionen des ASC ist mit einem eigenen Thermoelement ausgestattet. Dadurch werden Temperaturabweichungen zwischen Probe und Temperaturmessposition vermieden. Der ASC ist auf Probengeometrien von 12,7 mm (rund) und 10 mm (rund und quadratisch) ausgelegt.

Größter Temperaturbereich bei kleinster Stellfläche
Die LFA 467 HT HyperFlash® ist das erste LFA-System mit  Blitzlichtlampe, welches Temperaturen bis 1250 °C realisiert. Für das Abdecken des gesamten Temperaturbereichs wird nur ein einziger  Ofen mit integriertem Probenwechsler benötigt und das unter Beibehaltung der für die LFA 467 HyperFlash® -Serie bekannte kleine Stellfläche. Selbst bei hohen Temperaturen hält ein effizienter interner Wasserkühlkreislauf die umgebenden Komponenten auf einer sicheren Betriebstemperatur und reduziert dadurch den Flüssigstickstoffverbrauch des IR-Detektors

 

       

Technische Daten

Technische Daten

(Änderungen vorbehalten)

  • Temperaturbereich:
    RT bis >1250 °C
  • Heizrate (max.):
    50 K/min
  • IR-Detektor:
    • InSb: RT > 1250 °C
    • Detektor-Nachfüllsystem
  • Datenerfassungsrate:
    bis 2 MHz (sowohl für Temperaturdetektion als auch Pulsmapping)
  • Temperaturleitfähigkeit:
    0,01 mm2/s bis 2000 mm2/s
  • Wärmeleitfähigkeit:
    < 0,1 W/(m*K) bis 4000 W/(m*K)
  • Patentierte Pulsmappingtechnik
    für finite Pulskorrektur und verbesserte cp-Bestimmung
  • Atmosphären:
    Inert, oxidierend, statisch und dynamisch
  • Vakuum:
    10-4 mbar
  • Probenhalter:
    für runde und quadratische Proben
  • Gasregelung:
    MFC und AutoVac
Schema der LFA 467 HT HyperFlash; Der Lichtstrahl heizt die Vorderseite der Probe auf und ein IR-Detektor misst den Temperaturanstieg an der ProbenrückseiteSchema der LFA 467 HT HyperFlash®; Der Lichtstrahl heizt die Vorderseite der Probe auf und ein IR-Detektor misst den Temperaturanstieg an der Probenrückseite
ZoomOptics

ZoomOptics

ZoomOptics für präzisere Messergebnisse ohne Messfehler

Generell ist das Sichtfeld des Detektors breit genug, um Proben mit maximalen Größen bis zu 25,4 mm abzubilden. Bei Proben mit kleinerem Durchmesser müssen oftmals Zusatzblenden verwendet werden, um Umgebungseinflüsse zu minimieren. Dies führt zur beträchtlichen Verformung des Detektorsignals, die soweit führen kann, dass der IR-Detektor nicht nur den Temperaturverlust der Probe, sondern auch jegliche Fluktuationen der Zusatzblende aufzeichnet. Folglich zeigt der Anstieg des Detektorsignals entweder einen kontinuierlich ansteigenden Trend oder eine ausgeprägte Abflachphase.

Durch Verwendung von ZoomOptics (Patent-Nr.: DE 10 2012 106 955B4  2014.04.03) ist das IR-Signal ausschließlich auf die Probenoberfläche und nicht auf die Probe umgebenden Komponenten zurückzuführen. Der voreingestellte Fokuswert – der die meisten Applikationen abdeckt – beträgt 70 %; dieser Wert kann jedoch individuell vom Anwender an die gegebene Probengeometrie angepasst werden.

Der Vorteil von ZoomOptics ist anhand des folgenden Beispiels an Pyroceram klar ersichtlich:

TemperaturleitfähigkeitsergebnisseTemperaturleitfähigkeitsergebnisse
Digitale Medien

Digitale Medien

Broschüren

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